TBI ist eine Abkürzung, abgeleitet aus dem Amerikanischen und steht für: Translid-Binocular-Integrator!

Die Anwendung des TBI fördert die Verbindung beider Augen im Sehvorgang. Er kann bei alternierendem Sehen helfen langsam wieder ins Simultansehen zu wechseln. Er kann helfen Hemmungen im Sehvorgang zwischen beiden Augen abzubauen und neue Verknüpfungen schaffen, die den Weg zum binokularen Sehen ermöglichen können.

Der TBI kann insbesonders eingesetzt werden bei vorliegender Amblyopie, bei alternierendem Sehen und bei Suppressionen im Sehvorgang. An der Vorderseite des TBI befinden sich beim TF 125 W ingesamt 5 helle  Lichtquellen (LEDs ohne hohe  Blauanteile). Die Anordnung der 5 LED´s sind aufgeteilt in einseitig 3 LED´s, während gegenüber auf der anderen Seite nur 2 LED´s angebracht sind. Die Abstände der LED´s zueinander sind unterschiedlich,  sodass unterschiedliche Pupillendistanzen in der Funktion berücksichtigt werden können. Der TBI wird nach Einstellung unter Berücksichtigung der Pupillendistanz auf die geschlossenen Augenlider gehalten. Diese Lichtquellen blinken abwechseln mit einer einstellbaren Frequenz von 8 oder 12 Hz. Die TBI-Lichter leuchten so hell, dass sie durch die geschlossenen Augenlider wahrgenommen werden. Nach Einschalten des Geräts können Muster und Farben wahrgenommen werden. Durch umschalten der 2 verschiedenen Frequenzen werden andere Stimuli gegeben , die zu einer anderen Wahrnehmung führen können. Es werden andere Muster und – oder andere Farben dabei durch die geschlossenen Augenlider wahrgenommen. Um festzustellen, ob beide Augen wirklich simultan beteiligt sind, kann kurzfristig monokular eine Abdeckscheibe zwischen TBI und einem Auge gehalten werden. Dabei wird die Person gefragt, ob sich die Muster oder die Farben verändern. Wenn sich die Seheindrücke dabei verändern, werden von beiden Augen Seheindrücke zeitgleich verarbeitet. Jede Person reagiert unterschiedlich auf die eingestellte Blinkfrequenz. Wählen Sie die Blinkfrequenz, bei der die Person die Musterbildung am intensivsten wahrnimmt.

Ein Wechseln der Frequenz innerhalb der Behandlung wirkt sich mitunter positiv aus. Durch die Behandlung mit dem TBI sollen Hemmungen in der Lichtverarbeitung zwischen dem rechten und linken Auge abgebaut werden, um danach schneller in ein Simultansehen wechseln zu können.  Bei vorliegender Epilepsie soll dieses Gerät nicht angewendet werden!

Zur Anwendung wird der TBI mit den LEDs ganz nah an die geschlossenen Augenlider auf etwa Pupillenposition geführt. Das Kind sitzt bei dieser Anwendung bequem angelehnt (eventuell auf dem Refraktionsstuhl). Der TBI sollte über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen täglich angewendet werden. Pro Tag sollten zwei Anwendungen von maximal 2 Minuten erfolgen.

 

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